Was ist eine Post-Cycle-Therapie für SARM-Anwender?
Letzte Aktualisierung: 12.08.2026 Die Post-Cycle-Therapie (oder PCT) ist ein Protokoll, das von SARM-Anwendern durchgeführt wird, um ihrem Körper zu helfen, nach der SARM-Anwendung wieder in den Zustand vor dem Zyklus zurückzukehren. Es handelt sich um eine Art Reset – sie hilft dabei, die natürliche Hormonproduktion wieder in Gang zu bringen und mögliche SARM-Nebenwirkungen zu vermeiden. […]
Letzte Aktualisierung: 12.08.2026
Die Post-Cycle-Therapie (oder PCT) ist ein Protokoll, das von SARM-Anwendern durchgeführt wird, um ihrem Körper zu helfen, nach der SARM-Anwendung wieder in den Zustand vor dem Zyklus zurückzukehren. Es handelt sich um eine Art Reset – sie hilft dabei, die natürliche Hormonproduktion wieder in Gang zu bringen und mögliche SARM-Nebenwirkungen zu vermeiden. In diesem Artikel gehen wir näher darauf ein. Lesen Sie weiter!
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Was ist eine Post-Cycle-Therapie (PCT)?
Die Post-Cycle-Therapie, kurz PCT, ist ein strukturiertes Verfahren nach einem SARM-Zyklus, das darauf abzielt, deinem Körper dabei zu helfen, die natürliche Hormonproduktion wiederherzustellen. Sie dauert etwa 4–6 Wochen und umfasst:
- den Verzicht auf SARMs,
- die Einnahme eines PCT-Präparats,
- die Beibehaltung einer Trainingsroutine und einer ausgewogenen Ernährung.
Die Dauer der PCT und die Art des verwendeten Präparats können je nach dem von Ihnen eingenommenen SARM variieren.
Warum ist die Post-Cycle-Therapie wichtig?
SARMs greifen in den Hormonhaushalt ein, um die damit verbundenen Veränderungen für bestimmte sportliche Ziele (z. B. Muskelaufbau) zu nutzen. Daher muss sich Ihr Körper nach Beendigung eines Zyklus wieder normalisieren und seinen Hormonspiegel selbst regulieren. Dies kann eine Reihe von Nebenwirkungen verursachen, wie zum Beispiel:
- Gynäkomastie,
- geringe Libido,
- Müdigkeit und Energielosigkeit,
- schlechte Laune (Depressionen, Reizbarkeit oder Angstzustände),
- „Brain Fog“,
- Schlafstörungen,
- Muskelschwund,
- Fettzunahme.
Eine PCT kann Ihnen helfen, diese Nebenwirkungen zu bekämpfen und den Reset schneller zu erreichen. Laut einer Studie geben etwa 50–60 % der Personen, die PCT-Präparate einnehmen, an, weniger oder weniger schwere Entzugserscheinungen zu haben als diejenigen, die auf eine PCT verzichten.[1]
| Wusstest du schon?
Eine PCT wird nicht nur bei SARMs angewendet – sie ist eine gängige Praxis auch bei anderen leistungssteigernden Zyklen, einschließlich Steroiden. |
Fazit: PCT ist nach der Einnahme von SARMs oft entscheidend
Eine Post-Cycle-Therapie ist unerlässlich, wenn Sie möchten, dass sich Ihr Körper wieder normalisiert und Sie Ihre Trainingserfolge nach einem SARM-Zyklus nicht verlieren. Je stärker ein SARM Ihre Hormone beeinflusst, desto intensiver muss die PCT möglicherweise sein. Denken Sie daran, dass Sie unter keinen Umständen mit dem nächsten SARM-Zyklus beginnen sollten, bevor Sie Ihre PCT-Behandlung abgeschlossen haben und sich frei von den mit dem SARM-Entzug verbundenen Nebenwirkungen fühlen.
Quellenangaben:
- Grant, B., Kean, J., Vali, N., Campbell, J., Maden, L., Bijral, P., Dhillo, W. S., McVeigh, J., Quinton, R., & Jayasena, C. N. (2023). Die Anwendung einer Post-Cycle-Therapie ist mit reduzierten Entzugserscheinungen nach der Einnahme anaboler androgener Steroide verbunden: eine Umfrage unter 470 Männern. Substance abuse treatment, prevention, and policy, 18(1), 66. https://doi.org/10.1186/s13011-023-00573-8
Unter einer Post-Cycle-Therapie versteht man die Maßnahme, die nach einem intensiven, leistungssteigernden Zyklus ergriffen wird, um das natürliche Hormongleichgewicht im Körper wiederherzustellen.
Ja, in den meisten Fällen umfasst eine PCT die Einnahme eines speziellen Nahrungsergänzungsmittels für die Post-Cycle-Therapie.
Bei den meisten SARMs sollte im Anschluss eine Post-Cycle-Therapie durchgeführt werden. Bei einigen (z. B. Ostarine MK-2866) kann dies von der Dosierung abhängen. Es kommt letztlich auf das Ausmaß der androgenen Unterdrückung an, die mit einem bestimmten SARM erreicht wird.
Eine PCT beinhaltet eine Pause vom SARM, jedoch nicht vom Training – dieses ist entscheidend. Wenn Sie die Trainingsintensität verringern, riskieren Sie, einen Teil (oder die Gesamtheit) der während der Einnahme erzielten Zuwächse wieder zu verlieren.
Achten Sie außerdem auf eine ausgewogene, proteinreiche Ernährung und einen gesunden Schlafrhythmus – dies hilft Ihnen, den Regenerationsprozess zu beschleunigen. Es wird außerdem empfohlen, eine Blutuntersuchung zur Bestimmung des Testosteronspiegels durchführen zu lassen – so können Sie die Auswirkungen der SARMs auf Ihren Hormonhaushalt genauer einschätzen.